In der RTL Z-Doku "Superfoods: Wie schmeckt's wirklich?" ging es um Chufa und die Ballaststoffe in Chufa. Wie Sie vielleicht wissen, ist Chufa reich an Ballaststoffen, aber was bringt es Ihnen, wenn Sie daraus das Milchgetränk Horchata herstellen?
Die Antwort lautet: Ja! Die Ballaststoffe in Chufa sind hauptsächlich lösliche Ballaststoffe. Wenn Sie es zu Horchata verarbeiten, gelangen diese Fasern in Ihre Horchata. Dr. Perez, Mikrobiologe, hat die Auswirkungen von Chufa auf die Verdauung erforscht.
Wenn Sie Horchata trinken (oder Chufas essen), werden sie von Ihrem Speichel, Magen und Dünndarm verdaut. Mit Ausnahme der löslichen Ballaststoffe, die in den Dickdarm gelangen. Die Bakterien ernähren sich dort von den Fasern und produzieren Milchsäure. Dr. Perze demonstrierte dies, indem er einer violetten Flüssigkeit, die Darmbakterien enthält, lösliche Ballaststoffe aus Horchata zusetzte. Wenn Milchsäure vorhanden ist, sollte die violette Flüssigkeit gelb werden.
Warum ist das eine gute Sache?
Diese Darmbakterien produzieren auch Buttersäure, Butyrate. Diese Butyrate ernähren die Zellen des Darms. Sie stärken den Darm, sorgen dafür, dass der Darm mehr Nährstoffe aufnimmt und gewährleisten einen optimalen pH-Wert im Darm.
Jesse van der Velde fügt hinzu: "Butyrate sind kurzkettige Fettsäuren, die infektionshemmende Eigenschaften besitzen, nf-kappa-beta (Entzündungsreaktionen) hemmen und unser Verdauungssystem vor chronischen Entzündungen, wie Colitis ulcerosa (z.B. Scheppach, 1992) und Morbus Crohn (Di Sabatino et al., 2005), schützen. Die Darmbakterien in unserem Körper können selbst Butyrat produzieren, wenn sie mit Ballaststoffen in Berührung kommen (deshalb ist es so wichtig, genügend Ballaststoffe zu essen!).
Hier das ganze Stück Film.
Chufas machen den Bauch glücklich!






